Klangwerkstatt: Hören, Klingen, Staunen

Rückblick auf den Konfi-Tag mit Ela am 19. Juni 2026

Ein Hörspiel erzählt mit Stimmen, Geräuschen, Musik und Pausen. In der Klangwerkstatt mit Ela Jackisch, Kirchenmusikerin mit Erfahrung in Klang, Stimme und Musik, ging es deshalb zuerst um eine einfache Frage: Was macht Klang mit mir?

Ela Jackisch sitzt lächelnd mit Notizen in der Hand im Werkstattraum.
Ela Jackisch begleitete die Klangwerkstatt am 19. Juni.

Klangmemory und Geräuschspiel

Am Nachmittag begann die Werkstatt mit einem Klangmemory. Kurze Musikimpulse öffneten unterschiedliche Bilder und Stimmungen. Die Konfis beobachteten, was Tempo, Lautstärke und Pausen verändern. Anschließend folgte ein Geräuschspiel: Klänge und Bewegungen brachten den Körper ins Spiel. Die Gruppe hörte aufmerksam hin, ordnete zu und überlegte gemeinsam, welche Geräusche welche Bilder im Kopf entstehen lassen.

Emotionskarten am Mikrofon

Besonders gut funktionierten die Emotionskarten. Die Konfis zogen Karten mit Gefühlsbegriffen und sprachen denselben Satz in unterschiedlichen Stimmungen ins Mikrofon. Wie klingt ein Satz wütend? Wie traurig? Was passiert, wenn jemand näher ans Mikrofon tritt oder leiser wird? Die Konfis machten aktiv mit, probierten Tempo, Pause, Lautstärke und Betonung aus und hörten sich gegenseitig zu. Gefühle wurden durch Stimme hörbar. Musik veränderte dabei innere Bilder – manchmal überraschend deutlich.

Vier Konfis arbeiten an einem Mikrofon und einem Audiomischpult; eine Jugendliche spricht im Stehen.
Beim Werkstatttag mit Ela probierten die Konfis Stimme, Mikrofon und gemeinsames Zuhören aus.

Andacht mit Musik

Zum Schluss führte die Klangarbeit in eine Andacht. Die Konfis bereiteten den Andachtsraum gemeinsam vor. Für die weitere Arbeit am Hörspiel bleibt eine klare Frage: Was sollen Menschen hören, und was entsteht dabei in ihrem Kopf?

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