Drei Konfis streifen mit Mikrofonen rund um die Kirche. Sie sollen Geräusche sammeln für ein Hörspiel. Dann stolpern sie über etwas, das nicht ins Jahr 2026 gehört: eine Zeitmaschine.
So beginnt die Geschichte, die sechs Konfis aus Delmenhorst in diesem Projektjahr erzählen. Der Arbeitstitel lautet „Die drei Konfis“. In sechs Episoden reisen die drei Hauptfiguren ins erste Jahrhundert und erleben Geschichten aus dem Leben Jesu. Weil ihnen Jesus wichtig wird, wollen sie ihn später retten.
Wie es weitergeht, verraten wir noch nicht.
Von der Werkstatt zum Drehbuch
Beim Kick-off im Mai probierten die Konfis verschiedene Erzählrichtungen aus. Figuren tauchten auf, erste Szenen entstanden, Fragen an die Geschichte kamen ins Spiel. Die Gruppe wählte zunächst einen Themenraum. Später kamen passende Motive aus den anderen Umschlägen frei hinzu. Es gab keinen fertigen Plan, es gab einen Fundus aus Ideen, Klängen und Möglichkeiten.

Aus diesem Werkstattmaterial entsteht jetzt ein spielbares Drehbuch. Der EKD Digitalinnovationsfonds fördert diese Arbeit mit bis zu 2.000 Euro. Das Geld ermöglicht die professionelle Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung durch Lars Kokemüller.
Lars Kokemüller arbeitet im Sommer daran, die Ideen der Konfis in Szenen, Dialoge und einen tragfähigen Spannungsbogen zu übersetzen. Die Konfis bleiben an Figuren, Szenen, Stimmen, Klang und weiteren Entscheidungen beteiligt. Ihr Material bildet den Ausgangspunkt; der Plot ist eine Weiterentwicklung ihrer Ideen. Lars entwickelt daraus die professionelle Drehbuchfassung.
Warum eine Zeitmaschine?
Die Zeitmaschine löst ein erzählerisches Problem. Heutige Konfis sollen in biblische Geschichten geraten können. Die Maschine öffnet ein Tor. Sie macht neugierig. Und sie ermöglicht, dass die drei Hauptfiguren Jesus begegnen und ihm wichtig werden.
Die Idee, Jesus retten zu wollen, ist aus den Werkstattideen der Konfis gewachsen.







