Rückblick auf den Konfitag am 14. August 2026
Wie lässt sich ein Hörspielprojekt so erzählen, dass andere Menschen neugierig werden und die Gruppe dabei selbst bestimmt, was sichtbar wird? Mit dieser Frage arbeitete K27 im August weiter.
Gemeinsam mit Uta Carstensen vom Ev.-luth. Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr nahm die Gruppe dafür die Perspektive von Menschen ein, die das Projekt noch nicht kennen.
Die Konfis sammelten zuerst, was zu ihrem Projekt gehört: eigene Ideen, Stimmen und Geräusche, biblische Fragen, gemeinsames Lernen und der Wunsch, eine Geschichte zu erzählen, die andere gern hören. Mit fünf einfachen Fragen entstand daraus ein Blick von außen: Was machen wir? Wer gehört dazu? Warum ist uns das wichtig? Wie arbeiten wir? Wann und wo kann das Hörspiel später gehört werden?

Dann wurde aus vielen Ideen ein erster nächster Schritt. Die Gruppe möchte im Zusammenhang mit einem anstehenden Gottesdienst, an dem sie beteiligt ist, ein Pressegespräch vorbereiten. Damit kann sie zeigen, was im Projekt entsteht, ohne unfertige Aufnahmen oder persönliche Beiträge vorschnell öffentlich zu machen. Die organisatorische Vorbereitung liegt bei den Erwachsenen; Konfis entscheiden freiwillig, ob und wie sie selbst beteiligt sein möchten.
Besonders gefreut haben sich die Konfis über ihre neuen Materialkisten aus dem 3D-Drucker. Sie werden im weiteren Jahr zu persönlichen Arbeitsorten für Notizen, Szenenideen und Fundstücke aus der Hörspielwerkstatt. In der Pause brachte eine Mutter Eis für die Gruppe vorbei. Herzlichen Dank dafür.
Als Nächstes geht es am 28. August mit Ela Jackisch um Figuren, Stimme und Sprechen. Die Gruppe probiert dann an einer Jugendhörspielszene aus, wie Rollen, Pausen und Betonungen eine Geschichte hörbar machen.