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  • #287 13.09.2026 Während ich schlafe

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    #287 13.09.2026 Während ich schlafe
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    Während ich schlafe.

    Diese PodPredigt zu 1. Mose 2,4b–9(10–14)15(18–25) wurde von Christoph Martsch-Grunau verfasst und gemeinsam mit Robert Vetter eingesprochen. Die Musik wurde von Irina Marchenko eingespielt.

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  • #286 06.09.2026 Jesu „muss“

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    #286 06.09.2026 Jesu „muss“
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    Jesu "muss".

    Diese PodPredigt zu Lukas 19,1-10 wurde von Robert Vetter verfasst und gemeinsam mit Christoph Martsch-Grunau eingesprochen. Die Musik wurde von Irina Marchenko eingespielt.

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  • Vier Mikrofone, eine Szene

    Rückblick auf die Szenenwerkstatt mit Ela Jackisch am 28. August 2026

    Vier Mikrofone, ein Mischpult und die Dialogzeilen einer kurzen Szene: So begann am 28. August die Szenenwerkstatt mit Ela Jackisch. Als Übung diente eine Szene aus einer bekannten Jugendhörspielserie.

    Zuerst bekamen die Hörspiel-Konfis nur den Text. Sie verteilten die Rollen, klärten, was die Figuren mit ihren Sätzen erreichen wollen, und nahmen eine eigene Fassung auf.

    Ein schwarzes Mikrofon steht im Vordergrund; dahinter liegen Mischpult, Kopfhörer und Textblätter.
    Am Mikrofon wurde aus derselben Szene bei jedem Take eine neue Fassung.

    Nach jeder Aufnahme hörte die Gruppe den Take gemeinsam an. Im Mittelpunkt standen Pausen, Tempo, Betonung und das Zusammenspiel der Stimmen. Für die nächste Runde verabredeten die Konfis jeweils eine Veränderung und probierten sie direkt aus. So entstanden mehrere Fassungen derselben Szene, obwohl die Dialogzeilen gleich blieben.

    Nach den ersten Takes arbeitete die Gruppe konzentriert weiter. Die Konfis fanden ihren Platz im gemeinsamen Ablauf, hörten aufeinander und wählten den letzten eigenen Take als Referenz. Beim Umblättern der Textseiten achteten sie darauf, keine Geräusche aufzunehmen. Am Ende stand ein kurzes Hörspiel, auf das die Gruppe stolz war.

    Später hörte die Gruppe die professionelle Fassung. Beim Vergleich achteten die Konfis darauf, was die Stimmen erzählen und was Musik, Geräusche und Schnitt hinzufügen. Die Übungsaufnahmen bleiben internes Arbeitsmaterial.

    Zum Abschluss wechselte die Gruppe vom Aufnahmeplatz an den Andachtstisch. Ela begleitete die Andacht am Klavier.

    Auf einem violetten Tuch stehen eine Kerze und ein Kreuz zwischen ausgelegten Bildkarten.
    Am Andachtstisch endete der gemeinsame Nachmittag mit Musik und Segen.
  • #285 30.08.2026 Zusammen

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    #285 30.08.2026 Zusammen
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    Zusammen.

    Diese PodPredigt zu Apostelgeschichte 6,1-7 wurde von Robert Vetter verfasst und gemeinsam mit Christoph Martsch-Grunau eingesprochen. Die Musik wurde von Irina Marchenko eingespielt.

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  • Die Hörspielgruppe erzählt ihr Projekt: vom Sammeln zum ersten Schritt

    Rückblick auf den Konfitag am 14. August 2026

    Wie lässt sich ein Hörspielprojekt so erzählen, dass andere Menschen neugierig werden und die Gruppe dabei selbst bestimmt, was sichtbar wird? Mit dieser Frage arbeitete die Hörspielgruppe im August weiter.

    Gemeinsam mit Uta Carstensen vom Ev.-luth. Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr nahm die Gruppe dafür die Perspektive von Menschen ein, die das Projekt noch nicht kennen.

    Die Konfis sammelten zuerst, was zu ihrem Projekt gehört: eigene Ideen, Stimmen und Geräusche, biblische Fragen, gemeinsames Lernen und der Wunsch, eine Geschichte zu erzählen, die andere gern hören. Mit fünf einfachen Fragen entstand daraus ein Blick von außen: Was machen wir? Wer gehört dazu? Warum ist uns das wichtig? Wie arbeiten wir? Wann und wo kann das Hörspiel später gehört werden?

    Ein Whiteboard zeigt fünf farbige W-Fragen-Karten und die gesammelten Notizen der Hörspielwerkstatt.
    Die W-Fragen ordnen die Ideen der Gruppe und führen zum ersten nächsten Schritt.

    Dann wurde aus vielen Ideen ein erster nächster Schritt. Die Gruppe möchte im Zusammenhang mit einem anstehenden Gottesdienst, an dem sie beteiligt ist, ein Pressegespräch vorbereiten. Damit kann sie zeigen, was im Projekt entsteht, ohne unfertige Aufnahmen oder persönliche Beiträge vorschnell öffentlich zu machen. Die organisatorische Vorbereitung liegt bei den Erwachsenen; Konfis entscheiden freiwillig, ob und wie sie selbst beteiligt sein möchten.

    Besonders gefreut haben sich die Konfis über ihre neuen Materialkisten aus dem 3D-Drucker. Sie werden im weiteren Jahr zu persönlichen Arbeitsorten für Notizen, Szenenideen und Fundstücke aus der Hörspielwerkstatt. In der Pause brachte eine Mutter Eis für die Gruppe vorbei. Herzlichen Dank dafür.

    Als Nächstes geht es am 28. August mit Ela Jackisch um Figuren, Stimme und Sprechen. Die Gruppe probiert dann an einer Jugendhörspielszene aus, wie Rollen, Pausen und Betonungen eine Geschichte hörbar machen.

  • #284 23.08.2026 Es gibt immer was zu … lassen.

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    #284 23.08.2026 Es gibt immer was zu … lassen.
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    Es gibt immer was zu … lassen.

    Diese PodPredigt zu 1. Korinther 3,9-17 wurde von Christoph Martsch-Grunau verfasst und gemeinsam mit Robert Vetter eingesprochen. Die Musik wurde von Irina Marchenko eingespielt.

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  • elektropastor trifft… Gottfried Haufe (S1E4)

    elektropastor trifft… Gottfried Haufe (S1E4)

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    elektropastor trifft… Gottfried Haufe (S1E4)



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    elektropastor trifft… Gottfried Haufe (S1E4)

    Was erzählt eine Vereinshymne darüber, wie Gemeinschaft entsteht? In der vierten Folge von elektropastor trifft… folgt Christoph Martsch-Grunau dieser Frage im Gespräch mit Gottfried Haufe. Das Gespräch beginnt beim Fußball und weitet sich Schritt für Schritt, bis schließlich der Sternenhimmel in den Blick kommt.

    Gottfried erzählt, warum Fußball für ihn früh zu einer Beschäftigung mit Menschen und ihren Geschichten wurde. Im Podcast „Mittelfeldgeplänkel“ wird der Sport für ihn zum Brennglas, in dem gesellschaftliche Fragen sichtbar werden. Über Vereinshymnen gelangt das Gespräch zur Kraft gemeinsamer Musik. Gottfried erinnert sich dabei an Bach. Später beschreibt er, wie Gemeinschaft durch Abgrenzung nach außen gestärkt wird.

    Danach geht es um Gottfrieds Arbeit als Moderator, bei der für ihn das Publikum den Ausgangspunkt bildet. Seine Gäste bringen das Wissen mit, das er durch seine Fragen zugänglich macht. Im Format „Wissen & Wein“ begegnet akademisches Wissen den Menschen in der Kneipe.

    Das Fischbrötchen öffnet anschließend eine Kulturgeschichte, die von Menschen und ihren Anekdoten lebt. Schließlich weitet sich der Blick zum Universum. Gottfried und Christoph sprechen darüber, ob die kosmische Perspektive eine religiöse Frage berührt. Im Rollenwechsel fragt Gottfried Christoph, warum er Pfarrer geworden ist.

    Kapitelmarken

    • 00:00 – Auftakt: Warum tust du, was du tust?
    • 05:12 – Mittelfeldgeplänkel: Fußball als gesellschaftliches Brennglas
    • 07:20 – Vereinshymnen und die Kraft der Musik
    • 12:15 – Miteinander im Gegeneinander
    • 17:18 – Geschichten erzählen und Wissen vermitteln
    • 19:09 – Moderation vom Publikum her denken
    • 23:33 – Wissen & Wein: akademische Themen in der Kneipe
    • 27:53 – Das Fischbrötchen als Tür zur Kulturgeschichte
    • 31:58 – Glaube und der Platz im Universum
    • 36:54 – Ist die kosmische Perspektive eine religiöse Frage?
    • 37:50 – Rollenwechsel: Gottfried fragt den Elektropastor
    • 41:30 – Outro

    Links

    Credits

    Host: Christoph Martsch-Grunau

    Gast: Gottfried Haufe

    Musik: Saskia Grunau

  • #283 16.08.2026 Saubermann und Schmutzigmann

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    #283 16.08.2026 Saubermann und Schmutzigmann
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    Saubermann und Schmutzigmann.

    Diese PodPredigt zu Lukas 18,9-14 wurde von Robert Vetter verfasst und gemeinsam mit Christoph Martsch-Grunau eingesprochen. Die Musik wurde von Irina Marchenko eingespielt.

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  • Eine Zeitmaschine rund um die Kirche

    Drei Konfis streifen mit Mikrofonen rund um die Kirche. Sie sollen Geräusche sammeln für ein Hörspiel. Dann stolpern sie über etwas, das nicht ins Jahr 2026 gehört: eine Zeitmaschine.

    So beginnt die Geschichte, die sechs Konfis aus Delmenhorst in diesem Projektjahr erzählen. Der Arbeitstitel lautet „Die drei Konfis“. In sechs Episoden reisen die drei Hauptfiguren ins erste Jahrhundert und erleben Geschichten aus dem Leben Jesu. Weil ihnen Jesus wichtig wird, wollen sie ihn später retten.

    Wie es weitergeht, verraten wir noch nicht.

    Von der Werkstatt zum Drehbuch

    Beim Kick-off im Mai probierten die Konfis verschiedene Erzählrichtungen aus. Figuren tauchten auf, erste Szenen entstanden, Fragen an die Geschichte kamen ins Spiel. Die Gruppe wählte zunächst einen Themenraum. Später kamen passende Motive aus den anderen Umschlägen frei hinzu. Es gab keinen fertigen Plan, es gab einen Fundus aus Ideen, Klängen und Möglichkeiten.

    Lars Kokemüller steht neben einer Gruppe von Konfis vor einer Wand mit gesammelten Ideen und Szenen.
    Aus den Werkstattideen des Kick-offs entwickelt sich Schritt für Schritt das Drehbuch.

    Aus diesem Werkstattmaterial entsteht jetzt ein spielbares Drehbuch. Der EKD Digitalinnovationsfonds fördert diese Arbeit mit bis zu 2.000 Euro. Das Geld ermöglicht die professionelle Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung durch Lars Kokemüller.

    Lars Kokemüller arbeitet im Sommer daran, die Ideen der Konfis in Szenen, Dialoge und einen tragfähigen Spannungsbogen zu übersetzen. Die Konfis bleiben an Figuren, Szenen, Stimmen, Klang und weiteren Entscheidungen beteiligt. Ihr Material bildet den Ausgangspunkt; der Plot ist eine Weiterentwicklung ihrer Ideen. Lars entwickelt daraus die professionelle Drehbuchfassung.

    Warum eine Zeitmaschine?

    Die Zeitmaschine löst ein erzählerisches Problem. Heutige Konfis sollen in biblische Geschichten geraten können. Die Maschine öffnet ein Tor. Sie macht neugierig. Und sie ermöglicht, dass die drei Hauptfiguren Jesus begegnen und ihm wichtig werden.

    Die Idee, Jesus retten zu wollen, ist aus den Werkstattideen der Konfis gewachsen.

  • Fachleute zu Gast in der Hörspielwerkstatt

    Wie Expertinnen und Experten die Arbeit der Konfis bereichern

    Ein neuer Blick verändert eine Szene. Eine gute Frage macht ein Drehbuch schärfer. Eine erfahrene Hörerin achtet auf Tempo und Pausen – und plötzlich klingt eine Aufnahme anders. Für solche Momente laden wir Fachleute in die Hörspielwerkstatt ein.

    Ein Gasttermin beginnt mit etwas, das schon da ist: einer Szene, einer Aufnahme, einer Skizze oder einer konkreten Frage. Die Gäste teilen ihr Können, zeigen eine Methode und geben fachliche Rückmeldung. Danach entscheidet die Gruppe, was sie übernimmt, verändert oder weiter prüfen möchte. Die Konfis bleiben Autorinnen und Autoren ihres Hörspiels und treffen die entscheidenden Beschlüsse.

    Lars Kokemüller begleitet die Drehbuchentwicklung und die dramaturgische Arbeit. Ela Jackisch ist Kirchenmusikerin und arbeitet mit der Gruppe an Klang, Stimme und Musik. Amy Brischkowsky wird als künftige Begleiterin visueller Ideen die Gestaltungsfreude der Jugendlichen unterstützen. Uta Carstensen bringt in einem bevorstehenden Werkstattimpuls ihre Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit und Schutz ein. Jede dieser Personen hat eine andere Aufgabe. Gemeinsam ist ihnen, dass sie an vorhandenen Szenen, Aufnahmen oder Fragen der Gruppe anknüpfen.

    Lars Kokemüller steht mit Kopfhörern an einem Audiomischpult im Werkstattraum.
    Lars Kokemüller hört genau hin und arbeitet mit der Gruppe an ihren ersten Aufnahmen.

    Gäste erweitern den Blick und machen professionelle Arbeitsweisen zugänglich. Die Entscheidungen über das Hörspiel bleiben bei den Jugendlichen. Christoph Martsch-Grunau, Pastor und Projektleiter, bereitet die Begegnungen vor und sorgt für einen sicheren und freiwilligen Rahmen. Das betrifft auch den Umgang mit Fotos, Stimmen, Musik und Hörspielausschnitten. Zwischen den Gastterminen braucht die Gruppe eigene Werkstattzeit, um Rückmeldungen auszuwerten und den nächsten Schritt zu machen.

    Diese Zusammenarbeit wird durch Unterstützung von außen möglich. Der EKD Digitalinnovationsfonds fördert die Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung durch Lars Kokemüller mit bis zu 2.000 Euro. Die Evangelische Kirche der Pfalz hat das Hörspielprojekt 2025 mit einer Spende von 700 Euro unterstützt. Träger ist der Ev.-Luth. Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr. Räume und Technik kommen aus dem kirchlichen Projektumfeld. Eltern und Familien begleiten das Projektjahr.

    Für die Konfis steckt in einem guten Gastbesuch etwas Besonderes: Erwachsene mit Fachwissen nehmen ihre Arbeit ernst. Sie hören genau hin, teilen ihr Können und trauen der Gruppe den nächsten eigenen Schritt zu.

  • Die Werkstattzeit

    Was an den regelmäßigen Konfitagen entsteht, auch ohne Besuche von außen

    Alle vierzehn Tage trifft sich die Gruppe im Gemeindehaus an der Breslauer Straße 86. Drei Stunden, ein Raum, manchmal ein besonderer Gast, manchmal die Gruppe unter sich. Hier entsteht das Hörspiel in vielen kleinen Schritten.

    Verschiedene Bildkarten liegen in der Mitte eines Stuhlkreises auf dem Boden.
    Bildkarten öffnen Gespräche und bringen erste Motive in die Werkstatt.

    Wie alles begann

    Am 8. Mai kam die Gruppe zum ersten Mal zusammen. Der Gruppen- und Projektauftakt brachte zwei Dinge zusammen: ein Kennenlernen und die Frage, worum das Hörspiel sich drehen könnte. Die Konfis begannen, über Themen und Motive zu sprechen. Das Hörspiel war an diesem Tag noch eine offene Möglichkeit.

    Zwei Konfis bedienen draußen gemeinsam einen tragbaren Audiorekorder.
    Schon am ersten Konfitag entstanden draußen erste Aufnahmen.

    Am 5. Juni führte ein Weg rund um Apostelkirche und Gemeindehaus. Die Gruppe suchte Geräusche, die für Szenen brauchbar sein könnten. Außerdem sprach sie über faire Produktionsregeln: Wie gehen wir mit Stimmen, Fotos und Aufnahmen um? Wer darf was verwenden? Diese Fragen gehören von Anfang an zum Projekt.

    Zwei Mitglieder der Gruppe schauen von der Empore in den Kirchenraum.
    Auch die Empore wurde beim Erkunden der Apostelkirche zum möglichen Hörspielort.
    Zwei Mitglieder der Gruppe nehmen im Mittelgang der Apostelkirche Geräusche auf.
    Im Kirchenraum suchte die Gruppe nach Geräuschen und Atmosphären für mögliche Szenen.

    Was die Werkstattzeit ausmacht

    Ein typischer Konfitag hat verschiedene Bestandteile: Ankommen, Arbeit am Hörspiel, Pausen und ein geistlicher Abschluss. Die Konfis hören sich Aufnahmen an, sprechen über Szenen, probieren Ideen aus. Wer schreiben möchte, schreibt. Wer lieber Technik bedient, findet dort eine Aufgabe. Wer genau zuhört und sagt, was noch fehlt, trägt genauso bei.

    Zwischendurch gibt es Zeit für das, was in der Gruppe gerade wichtig ist. Das Hörspiel bleibt das gemeinsame Projekt. Zugleich ist diese Werkstatt Konfirmandenzeit: ein Ort für biblische Geschichten, eigene Fragen, Gemeinschaft und Glauben.

    Warum die regelmäßigen Treffen zählen

    Die besonderen Termine mit Gästen bringen neues Wissen und neue Impulse. Doch damit dieses Wissen wirkt, braucht die Gruppe Raum zum Ausprobieren. Die vierzehntäglichen Werkstatttage bieten genau das. Hier kann eine Szene noch einmal entstehen, die beim letzten Mal nicht so lief wie gedacht. Hier wächst aus einer Idee langsam etwas Hörbares.

    Wenn dann eine Fachperson kommt, hat die Gruppe bereits konkrete Fragen. So helfen die Workshops am meisten: als Antwort auf etwas, das die Konfis selbst entwickelt haben.

    Das Hörspiel nimmt Gestalt an

    Aus den Ideen der Gruppe ist ein Arbeitstitel entstanden: „Die drei Konfis“. Drei Konfis entdecken bei einer Geräusche-Aufgabe rund um die Kirche eine Zeitmaschine, reisen in die Zeit Jesu und wollen ihn später retten. Der Drehbuchautor Lars Kokemüller entwickelt aus diesen Konfi-Ideen die professionelle Drehbuchfassung. Was dann geschieht, bleibt noch geheim.

    Das Hörspiel wächst vor allem an den vielen Treffen zwischen den großen Meilensteinen. Vierzehntägig, drei Stunden, ein Raum – und eine Geschichte, die Stimme bekommt.

  • Klangwerkstatt: Hören, Klingen, Staunen

    Rückblick auf den Konfi-Tag mit Ela am 19. Juni 2026

    Ein Hörspiel erzählt mit Stimmen, Geräuschen, Musik und Pausen. In der Klangwerkstatt mit Ela Jackisch, Kirchenmusikerin mit Erfahrung in Klang, Stimme und Musik, ging es deshalb zuerst um eine einfache Frage: Was macht Klang mit mir?

    Ela Jackisch sitzt lächelnd mit Notizen in der Hand im Werkstattraum.
    Ela Jackisch begleitete die Klangwerkstatt am 19. Juni.

    Klangmemory und Geräuschspiel

    Am Nachmittag begann die Werkstatt mit einem Klangmemory. Kurze Musikimpulse öffneten unterschiedliche Bilder und Stimmungen. Die Konfis beobachteten, was Tempo, Lautstärke und Pausen verändern. Anschließend folgte ein Geräuschspiel: Klänge und Bewegungen brachten den Körper ins Spiel. Die Gruppe hörte aufmerksam hin, ordnete zu und überlegte gemeinsam, welche Geräusche welche Bilder im Kopf entstehen lassen.

    Emotionskarten am Mikrofon

    Besonders gut funktionierten die Emotionskarten. Die Konfis zogen Karten mit Gefühlsbegriffen und sprachen denselben Satz in unterschiedlichen Stimmungen ins Mikrofon. Wie klingt ein Satz wütend? Wie traurig? Was passiert, wenn jemand näher ans Mikrofon tritt oder leiser wird? Die Konfis machten aktiv mit, probierten Tempo, Pause, Lautstärke und Betonung aus und hörten sich gegenseitig zu. Gefühle wurden durch Stimme hörbar. Musik veränderte dabei innere Bilder – manchmal überraschend deutlich.

    Vier Konfis arbeiten an einem Mikrofon und einem Audiomischpult; eine Jugendliche spricht im Stehen.
    Beim Werkstatttag mit Ela probierten die Konfis Stimme, Mikrofon und gemeinsames Zuhören aus.

    Andacht mit Musik

    Zum Schluss führte die Klangarbeit in eine Andacht. Die Konfis bereiteten den Andachtsraum gemeinsam vor. Für die weitere Arbeit am Hörspiel bleibt eine klare Frage: Was sollen Menschen hören, und was entsteht dabei in ihrem Kopf?

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