Moin. Ich bin Christoph Martsch-Grunau, Pfarrer für digitale Verkündigung im Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg-Land.
Wenn du ausführlicher wissen möchtest, wie ich das Digitalpfarramt verstehe, findest du hier mein Mission Statement zum Digitalpfarramt.
Seit 2022 arbeite ich dort, wo kirchliche Arbeit digital wird. Das klingt erstmal nach Technik. Manchmal ist es auch Technik. Kameras, Mikrofone, Webseiten, KI-Tools, Podcastfeeds, WLAN, Schneideplotter, all das kommt vor. Im Zentrum stehen aber Menschen. Menschen, die etwas ausprobieren wollen. Menschen, die müde sind. Menschen, die glauben, zweifeln, lernen oder einfach eine brauchbare Idee suchen.
Ich möchte, dass Kirche dort ansprechbar bleibt, wo Menschen ohnehin unterwegs sind. In der Kirche. Im Zoom-Gottesdienst. Im Podcast. Im Workshop. Auf Instagram. Oder an einem Tisch, an dem jemand fragt: „Wie sollen wir das eigentlich machen?“
Meine Arbeit steht auf vier Säulen:
Gemeinschaft
Digitale Kirche beginnt für mich bei der Frage, wie Menschen miteinander verbunden bleiben. Bei einem hybriden Gottesdienst zählt am Ende, ob Menschen an zwei Orten merken: Wir feiern wirklich zusammen. Ein Podcast nimmt Glauben und Zweifel in den Alltag mit. Ein Workshop ist gut, wenn Menschen danach etwas ausprobieren und mutiger weiterdenken.
Vernetzung
Ich bringe Menschen zusammen, die sich sonst selten begegnen: Gemeinden und Technikmenschen, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, lokale Praxis und größere Debatten. Vieles wird leichter, wenn Erfahrungen wandern dürfen.
Fortbildung
Ich gebe Workshops und Vorträge zu KI, Social Media, Podcasts, digitaler Strategie und Medienarbeit. Bedienung gehört dazu. Mich interessiert aber die Frage dahinter: Was verändert sich durch diese Technik? Was gewinnen wir? Was verlieren wir vielleicht? Und was geben wir als Kirche besser nicht aus der Hand?
Kommunikation
Ich erzähle öffentlich von meiner Arbeit: auf dieser Website, in Podcasts, in Pressegesprächen und auf Instagram. Kirche darf erzählen, woran sie arbeitet, wo sie lernt und wo sie Grenzen zieht. Transparenz ist für mich ein Teil von Vertrauen.
Warum das Ganze?
Ich gestalte Kirche in einer digitalen Welt. Ansprechbar bleiben möchte ich für Menschen, die Kirche kennen, Kirche schwierig finden oder gerade eine Frage haben und nicht wissen, wen sie fragen sollen.
Technik hilft manchmal. Manchmal steht sie im Weg. Darum frage ich zuerst nach dem Warum: Was soll hier möglich werden? Wer soll beteiligt werden? Welche Verantwortung haben wir? Erst danach lohnt sich die Frage nach dem passenden Werkzeug.
Wenn du mit mir an einem Projekt arbeiten möchtest, geht es meistens um eine dieser Fragen:
- Wie können wir Menschen digital oder hybrid besser erreichen?
- Wie können wir KI verantwortlich nutzen?
- Wie erzählen wir öffentlich von unserer Arbeit, ohne uns zu verstellen?
- Wie können Podcasts, Social Media oder Workshops zu echter kirchlicher Arbeit werden?
- Wie bleibt Kirche sprachfähig, wenn sich die Welt schneller bewegt als unsere Gremienordnungen?
Wenn dich eine dieser Fragen beschäftigt, melde dich gern.