Die Hörspiel-Konfis beim Konfiday „Mach dein Ding“
Ein ganzer Tag außerhalb unseres vertrauten Gruppenraums: Am 19. September machten sich die Hörspiel-Konfis gemeinsam auf den Weg zum Konfiday „Mach dein Ding“ auf dem BDKJ-Jugendhof in Vechta. Schon das Unterwegssein gehörte zu diesem Tag. Im Bus war Zeit zum Reden, Lachen und Ankommen, bevor auf dem Jugendhof ein Programm mit Musik, Artistik, Bewegung und vielen Begegnungen begann.
Auf der Bühne traten verschiedene Künstlerinnen und Künstler auf. Dazwischen konnten die Jugendlichen selbst auswählen, worauf sie Lust hatten. Zum Angebot gehörten unter anderem Bogenschießen, Bungee-Run, Menschenkicker, Bubble Soccer, Bullriding, Workshops und eine Fotobox. Wer zwischendurch eine Pause brauchte, fand im Safe Space Ruhe, Schokolade und Segen. Essen und Getränke wurden von den Maltesern angeboten. Dadurch entstand ein Tag mit vielen Möglichkeiten: laut und bewegt an der einen Stelle, ruhig und gesammelt an einer anderen.

Für unsere Gruppe lag der Wert des Konfidays vor allem in der gemeinsam verbrachten Zeit. Bei den üblichen Treffen steht oft eine Aufgabe im Mittelpunkt: eine Szene, eine Idee für das Hörspiel oder der nächste Produktionsschritt. In Vechta konnten wir uns in anderen Situationen erleben. Wer probiert etwas aus? Wer schaut erst einmal zu? Wo lachen wir gemeinsam, und wann braucht jemand eine Pause? Solche kleinen Momente erzählen viel über eine Gruppe.
Wir hatten miteinander viel Spaß und lernten uns im Lauf des Tages besser kennen. Gespräche entstanden unterwegs, beim Warten, Essen und Wechseln zwischen den Angeboten. Aus einzelnen Begegnungen wurde ein gemeinsames Erlebnis, an das wir bei den kommenden Treffen anknüpfen können. Für die weitere Arbeit am Hörspiel ist das wertvoll: Ein Team entwickelt seine Geschichte leichter, wenn seine Mitglieder einander wahrnehmen, aufeinander achten und gern gemeinsam Zeit verbringen.
Am späten Nachmittag endete der Konfiday mit einem gemeinsamen Abschluss und dem Reisesegen. Danach ging es zurück nach Delmenhorst. Geblieben ist die Erinnerung an einen lebendigen Tag – und das Gefühl, als Gruppe ein Stück näher zusammengerückt zu sein.
Zum Hörspielprojekt: Der EKD Digitalinnovationsfonds unterstützt die Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung durch Lars Kokemüller. Für ihre Spende danken wir der Evangelischen Kirche der Pfalz.

