Neuer Konfirmandenjahrgang 2027/28
Die Anmeldungen beginnen bald. Weitere Informationen folgen.
Kopfhörer auf, Augen zu, und plötzlich bist du woanders: in einem verlassenen Haus, auf der Spur eines Geheimnisses, mitten in einer Geschichte. Stimmen, Musik und Geräusche reichen aus, und im Kopf beginnt ein ganzer Film.
Sechs Jugendliche aus Delmenhorst entwickeln gerade ein solches Hörspiel – in sechs Folgen, ein Jahr lang, als roter Faden ihrer Konfirmandenzeit. Sie schreiben Szenen, sprechen Rollen, nehmen Klänge auf und entscheiden gemeinsam, wie ihre Geschichte klingt. Am Ende steht eine Hörspielvorstellung im Konfirmationsgottesdienst.
Theologie trifft Hörspiel
Die Konfis begegnen biblischen Geschichten, indem sie daraus Figuren, Szenen und Dialoge entwickeln. Fragen nach Glaube, Freundschaft, Schuld oder Vergebung werden zum Material einer Geschichte, die die Gruppe gemeinsam erzählt. Das Johannesevangelium bildet dabei den Ausgangspunkt.
Seit Mai 2026 trifft sich die Gruppe in der Regel alle zwei Wochen freitags für drei Stunden im Gemeindehaus der Apostelkirche in Delmenhorst. Gemeinsam arbeiten die Konfis von den ersten Erzählideen bis zur Aufnahme, Gestaltung und Veröffentlichung.
Diese Projektseite wächst mit der Werkstatt. Sie zeigt, was bereits entstanden ist, was gerade ansteht und welche Stationen noch folgen.

Für jede und jeden eine Rolle
In der Werkstatt gibt es ganz unterschiedliche Aufgaben:
- Figuren und Szenen entwickeln
- Dialoge schreiben und überarbeiten
- sprechen, Geräusche aufnehmen und Klänge ausprobieren
- Mikrofone und Aufnahmetechnik bedienen
- bei Regie, Schnitt und Dramaturgie mitdenken
- Cover, Öffentlichkeitsarbeit und Making-of gestalten
- Arbeitsschritte planen und den Überblick behalten
So können ruhige und laute, technische und erzählerische, spontane und strukturierte Stärken zusammenkommen. Die Konfis entscheiden mit, welche Aufgaben sie übernehmen und was aus ihrer Arbeit öffentlich werden darf.
Wo wir stehen
Aus der Beschäftigung mit dem Johannesevangelium ist eine eigene Hörspielgeschichte entstanden. Die Konfis haben Figuren und Handlungsideen entwickelt und gemeinsam überlegt, was sie erzählen wollen. Lars Kokemüller hat ihre Ideen zu Drehbuchentwürfen für sechs Folgen ausgearbeitet. Beim gemeinsamen Lesen begegnet die Gruppe den eigenen Einfällen nun als Dialogen und Szenen.
Die Gruppe hat mit Stimmen und Klängen experimentiert, am Mikrofon geübt und eigene Aufnahmen gemeinsam angehört. Sie hat ausprobiert, wie Betonung und Pausen eine Figur verändern und wie Geräusche eine Szene erzählen. Dazu kommen erste visuelle Ideen für das Projekt und gemeinsame Überlegungen dazu, was die Konfis anderen von ihrer Arbeit zeigen möchten.
Zu dieser Werkstatt gehört ebenso die gemeinsame Konfizeit. In Gesprächen und Andachten verbinden sich Fragen des Glaubens mit dem Miteinander der Gruppe. Gemeinsames Unterwegssein und die Begegnungen mit Gästen gehören zu diesem Weg. Auch die Familien haben Einblick in die Arbeit bekommen.
Die Werkstattberichte im Tagebuch erzählen ausführlicher von den einzelnen Treffen und den Erfahrungen der Gruppe.

Unser Weg
Erreicht
- 6. März 2026: Elternabend und gemeinsamer Projektstart
- 8. Mai 2026: erster regulärer Konfitag – Gruppen- und Projektauftakt
- 22./23. Mai 2026: Hörspielwerkstatt mit Lars Kokemüller – Geschichten sammeln, Ideen ausprobieren, erste Szenen entwickeln
- 5. Juni 2026: Konfitag – Kirchenraum, Geräusche und faire Produktionsregeln
- 19. Juni 2026: Klangwerkstatt mit Ela Jackisch
- 23. Juli 2026: Bewilligung der EKD-Förderung für Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung
- 14. August 2026: Die Gruppe erzählt ihr Projekt – W-Fragen, Ideensammlung und ein erster Schritt für die Pressearbeit mit Uta Carstensen
- 28. August 2026: Szenenwerkstatt mit Ela Jackisch – eigene Takes, gemeinsames Hören und Vergleich mit einer professionellen Fassung
- 11. September 2026: Visuelle Ideen für das Hörspiel mit Amy Brischkowsky erkundet und den aktuellen Drehbuchstand gemeinsam mit Lars Kokemüller gelesen
- 19. September 2026: Gemeinsam beim Konfiday in Vechta
- 25. September 2026: Märchenwerkstatt und Aufnahme einer Interviewszene für die PodPredigt
- 2. Oktober 2026: Drehbuchlesung und Familientreffen
- 17. Oktober 2026: Autorenentwürfe für alle sechs Hörspielfolgen liegen vor
Als Nächstes
- Herbst und Winter: Figuren, Drehbuch und Aufnahmen
Danach
- Winter und Frühjahr: Studioarbeit, Schnitt und Tonmischung
Ziel
Samstag, 8. Mai 2027, 12:00 Uhr: Konfirmationsgottesdienst und Hörspielvorstellung in der Apostelkirche, Breslauer Straße 84, 27755 Delmenhorst.
Die regulären Konfitage finden im Gemeindehaus, Breslauer Straße 86, statt.
Die Hörspielproduktion
Die meisten Aufnahmen entstehen in Delmenhorst. Die Gruppe übt das Sprechen am Mikrofon, achtet auf Pausen, Räume und Geräusche, prüft Szenen, übernimmt technische Aufgaben und entscheidet gemeinsam über die Gestaltung.
Für den 27. Februar 2027 ist eine Exkursion in ein professionelles Tonstudio in Hamburg-Harburg geplant. Dort soll die Gruppe erleben, wie Hörspiele professionell entstehen, und nach Möglichkeit an eigenem Material weiterarbeiten.
Am Ende wird das Hörspiel im Konfirmationsgottesdienst vorgestellt. Welche weiteren Veröffentlichungen folgen, entscheidet die Gruppe im Laufe des Projekts. Nur gemeinsam ausgewählte und freigegebene Stimmen, Bilder und Einblicke erscheinen öffentlich.
Die Geschichte
Unter dem vorläufigen Arbeitstitel „Die drei Konfis“ entsteht das Hörspiel aus Ideen der Gruppe. In der Geschichte entdecken drei Konfis bei einer Geräusche-Aufgabe rund um die Kirche eine Zeitmaschine, reisen in die Zeit Jesu und wollen ihn später retten. Die Konfis haben den Grundeinfall beigesteuert; Lars Kokemüller entwickelt daraus die professionelle Drehbuchfassung.
Werkstatt-Tagebuch
Im Werkstatt-Tagebuch erscheinen Rückblicke auf wichtige Projektschritte. Berichte über einzelne Werkstatttage tragen das Datum des Treffens.
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Das Drehbuch auf dem Tisch
Konfitag und Familientreffen am 2. Oktober Am 2. Oktober lag das Drehbuch wieder aufgeschlagen in der Werkstatt. Vier Hörspiel-Konfis hatten ihre ausgedruckten Seiten vor sich und lasen gemeinsam daraus. Der Text wechselte zwischen den Figuren; mit den Stimmen der Gruppe wurde der Dialog im Raum hörbar. Der Text ist in den vergangenen Monaten mit Drehbuchautor…
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Stimmen und Miteinander
Märchenwerkstatt und Aufnahme am 25. September Iris Bretthauer war am 25. September mit einer Märchenwerkstatt bei den Hörspiel-Konfis zu Gast. In der Apostelkirche erzählte sie ihre Geschichte in ganzer Länge. Daraus entstand ein Gedanke, mit dem die Gruppe weiterarbeiten will. Die Konfis fanden dafür einen Satz, mit dem sie weiterarbeiten wollen: „Ohne Miteinander geht es…
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Gemeinsam unterwegs in Vechta
Die Hörspiel-Konfis beim Konfiday „Mach dein Ding“ Ein ganzer Tag außerhalb unseres vertrauten Gruppenraums: Am 19. September machten sich die Hörspiel-Konfis gemeinsam auf den Weg zum Konfiday „Mach dein Ding“ auf dem BDKJ-Jugendhof in Vechta. Schon das Unterwegssein gehörte zu diesem Tag. Im Bus war Zeit zum Reden, Lachen und Ankommen, bevor auf dem Jugendhof…
Menschen und Unterstützung
Christoph Martsch-Grunau leitet das Projekt als Pastor und Projektleiter. Lars Kokemüller unterstützt die Drehbuchentwicklung und dramaturgische Arbeit. Ela Jackisch bringt als Kirchenmusikerin ihre Erfahrung mit Klang, Stimme und Musik ein. Uta Carstensen vom Ev.-luth. Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr begleitet einen Werkstattblock zu Öffentlichkeit und Schutz. Amy Brischkowsky begleitet die Hörspiel-Konfis bei eigenen visuellen Ideen.
Der EKD Digitalinnovationsfonds fördert die Drehbuchentwicklung und dramaturgische Beratung mit bis zu 2.000 Euro. Die Evangelische Kirche der Pfalz hat das Projekt 2025 mit einer Spende von 700 Euro unterstützt. Träger ist der Ev.-Luth. Kirchenverband Delmenhorst-Stuhr. Das Digitalpfarramt und der Kirchenkreis stellen vorhandene Aufnahme- und Datensicherungstechnik bereit.
Eltern und Familien begleiten das Projektjahr und erleben mit, wie das Hörspiel Gestalt annimmt.
Weitere Angaben stehen auf der Seite Förderung und Partner.
Kontakt
Projektleitung: Christoph Martsch-Grunau, Pastor und Projektleiter
E-Mail: christoph.martsch-grunau@kirche-oldenburg.de


